das störschwein oder the pig escape
das störschwein oder the pig escape
von Konstantin Küspert

Trailer der Premiere
2027/28
Pressestimmen
Inhalt
Erzählt wird die Lebensgeschichte von Dieter, dem Schwein, das zeit seines Lebens stört. In der Familie wird er kleingehalten, in der Schule gedemütigt und als linker politischer Aktivist scheitert er. Dieter ist der nervende Außenseiter, der den Mainstream ablehnt und von diesem abgelehnt wird. Was bleibt ihm anderes, als zum Theater zu gehen?! Auf der Suche nach einem Platz in der Welt reist er Anfang der 80er nach Ost-Berlin und wird prompt von einem Theaterdirektor entdeckt. Dieters virtuose Fähigkeit zum Stören soll auf die Bühne, um das pathosgeladene, langweilige Theater aufzubrechen und zu revolutionieren.
Der Lebensweg des Störschweins wird begleitet von Episoden durch die Geschichte – und irgendwie immer auch des Theaters. Wir erleben Aischylos und Sophokles im Streit um die Aufmerksamkeitsökonomie, den störenden Zuschauer im Wandel der Zeit, hören den BUDDIES 4 LIFE Goethe und Schiller zu, wie sie im Jugendslang gegen das drohende Matriarchat aufbegehren, und den Schlachtern Paul und Willi, wie sie melancholisch über den Sinn ihrer abstumpfenden Arbeit reflektieren und von alternativen Leben träumen.
Konstantin Küsperts saukomisches … pardon!, absurd-komisches Stück verhandelt die Frage nach den Möglichkeiten und dem Wert des Störens in der Gesellschaft und in der Kunst. Was kann heute überhaupt noch irritieren und welche gesellschaftliche und politische Wirksamkeit kann das Theater noch entfalten? Was bleibt von seiner Vorstellung als „disruptive Kraft“ und „Diskursraum öffentlicher Ordnung“ – oder ist es längst zu einer harmlosen Blase geworden, in der politische Revolutionen nur noch simuliert werden?
Szenenfotos
Es spielen
3 Personen
n.n.
Inszenierung
n.n
Assistenz
nn
Dramaturgie
Nikolai Steinhart
Bühnenbild & Kostüm
n.n.
Video
nn
Foto
Ronald McNichols
Premiere
2027/28
Förderer / Unterstützer