Kabale und Liebe
Kabale und Liebe
von Friedrich von Schiller
Wiederaufnahme 2026
Trailer der Premiere
Pressestimmen
Inhalt
Wo ist mein Platz in der Gesellschaft? Was bin ich ihr schuldig? Was ist meine Heimat? Und welche Antworten kann die Liebe dazu geben? Was vermag sie im Ringen mit den Verhältnissen und ihren Machtansprüchen, bei der eigenen Identitätsfindung, der Suche nach Geborgenheit und dem Gefühl von Fremdheit, beim Verlust innerer und äußerer Heimat.
Luise liebt Ferdinand und Ferdinand liebt Luise. Doch stammen sie aus zwei unterschiedlichen Welten, deren Kräfte alles daransetzen, sie auseinanderzureißen. Luises Vater, der ehrbare Bürger Miller, will seine Tochter vor der Welt der Mächtigen schützen und sie zugleich nicht verlieren. Ferdinands Vater, der Präsident bei Hofe, muss Macht und Status seiner Familie wahren. Und Sekretär Wurm schmiedet Kabalen aus Eigennutz.
Die Liebenden taumeln in einen Albtraum aus Pflicht und Neigung, Macht und Ohnmacht. Während die Alten ihre Distanz mit aller Kraft wahren müssen, um ihre Ordnung nicht zu gefährden, ringen die Jungen verzweifelt mit diesen Umständen. Da ihnen ihre Liebe den Halt der alten Heimat verwehrt, setzen sie ihre Hoffnungen in die Möglichkeiten eines gemeinsamen dritten Orts. Während Luise, die Bedrängte, die Erduldende, zerrissen wird in ihrer Liebe zu Ferdinand und dem Selbstverständnis als brave Bürgerstochter, geht Ferdinand auf in seiner Idee von der absoluten Liebe, die sich ganz selbst genügt und der kein Wagnis groß genug ist. Und so muss auch noch die gemeinsame Vorstellung davon, was dieser dritte Ort sein könnte, scheitern.
Miller. Und dieser dritte Ort, meine Tochter?
Luise. Er kennt ihn nicht? Er kennt ihn wirklich nicht, Vater? – Sonderbar! Der Ort ist zum Finden gemalt. Ferdinand wird ihn finden.
Szenenfotos
Es spielen
Robert Gregor Kühn
n.n.
Inszenierung
Robert Ludewig
Assistenz
nn
Dramaturgie
Nikolai Steinhart
Bühnenbild & Kostüm
Aylin Kaip
Video
nn
Premiere
Wiederaufnahme Premiere
Herbst 2026
Förderer / Unterstützer
